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24.9.2017 : 10:30 : +0200

Kirchen in Dresden

 

            Die Frauenkirche - Symbol einer Bombennacht

 

                                                         

                                                    Frauenkirche  Stier – Löwe          

 

Wie die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin (Löwe - Löwe) verkörpert die Dresdner Frauenkirche (Stier – Löwe) den Typus einer Prachtkirche. Die Löweentsprechung von Kirchen kommt insgesamt wenig häufig vor – vielleicht auch weil ein Ort der Löweentsprechung wenig Raum für einen Gott außerhalb des Menschen lässt. Beiden Kirchen ist auch gemeinsam, das sie nach dem Krieg lange als Ruinenmahnmale des 2. Weltkriegs Bestand hatten. Insgesamt liegt die Sache bei der Dresdner Frauenkirche natürlich noch etwas anders, denn während die Berliner Gedächtniskirche Mahnmal gegen den Kriegswahn der Deutschen in beiden Weltkriege ist, steht die Dresdner Frauenkirche für die Erinnerung an die Opfer eines alliierten Kriegsverbrechens im 2. Weltkrieg. 

Die in Deutschland seltene Kuppelform ist hier ein Merkmal des Sternzeichens Stier, wie der Vergleich mit der Potsdamer Nikolaikirche sowie dem deutschen und französischen Dom am Berliner Gendarmenmarkt zeigt, die allesamt ebenfalls im Sternzeichen Stier erbaut wurden. Bei der Münchener Frauenkirche ist die Kuppel, trotz der gotischen Bauform nur an der Turmspitze gegeben. Der Vergleich der Dresdner mit der Münchner Frauenkirche zeigt, was den gemeinten Frauentypus angeht, daß beide im Sternzeichen Stier, dem Sternzeichen der Erdmutter liegen.  

 

                                                                     

        Nikolaikirche Potsdam   Deutscher Dom Berlin   Französischer Dom Berlin             Frauenkirche München            

             Stier-Widder                      Stier – Krebs                Stier – Krebs                       Stier - Skorpion 

Auch die barocke Dresdner Frauenkirche hatte einen „Vorgänger“, die Marienkirche „Zu unserer lieben Frauen“, erstmals urkundlich 1366 erwähnt. „Die Idee zur neuen Frauenkirche entsprang einem ganz einfachen Problem: die alte Kirche wurde zu klein, die Stadt Dresden war über ihre mittelalterlichen Grenzen hinausgewachsen. Im Jahr 1722 begann George Bähr mit den Planungen für einen Neubau, 1726 wurde der Grundstein gelegt, bereits 1734 konnte die Frauenkirche geweiht werden. Ab 1743 ergänzte die Frauenkirche vollständig die Dresdner Silhouette um eine markante Erscheinung.“  (zit. nach : www.frauenkirche.de )

Infolge der alliierten Bombenangriffe vom 13. und 14.2.1945 brannte mit der gesamten Dresdner Innenstadt auch die Frauenkirche vollständig aus und sank am 15.2. in sich zusammen. Zu Ihrer großen symbolischen Bedeutung gelangte die Frauenkirche durch die Umstände der Bombardierung Dresdens. Diese diente im Unterschied zu dem Großteil der alliierten Bombardements nicht mehr militärischen Zwecken sondern mehrheitlich der Zerstörung von Menschenleben. Man geht von mindestens 30000 Opfern unter den Bewohner und Flüchtlingen in der Stadt aus. Ein größeres Massaker an der Zivilbevölkerung innerhalb von 2 Tagen hatte nichtmal Hitler hinbekommen.  Insofern kann Dresden in der Ausuferung der Zerstörungskraft wie Hiroshima und Nagasaki als ein Kriegshöhe- und Wendepunkt gesehen werden.  Dresden war der Höhepunkt jedes Rachefeldzuges der Alliierten und erwies sich im Nachhinein bei genauem Hinsehen als ein bitterer Sieg, der so was wie den Verlust einer Unschuld bedeutete.

Der Wiederaufbau der Frauenkirche kostete 130 Millionen Euro und war ein bautechnischer Kraftakt. Allein die Bergung und Sortierung der etwa 8500 Kirchsandsteine aus den Trümmern und das Zusammenfügen eines Puzzles von 2000 erhaltenen Einzelstücken aus dem Altarbereich bedeuteten Kleinstarbeit. Die komplexe und komplizierte Geometrie der Frauenkirche mit ihren konkaven, mehrfach gekrümmten Flächen und dem quadratischen Grundriss konnte aus Originalplänen George Bährs, historischen Fotographien, Aufmaßplänen des 19. und 20. Jahrhunderts und den Ruinenteilen der Kirche rekonstruiert werden. Vom Beginn der Bauarbeiten im Februar 1993, der Räumung des 20 000 Kubikmeter großen Trümmerberges über die Einweihung der Unterkirche 1996, der Übergabe des Kuppelkreuzes im Jahr 2000 durch den Herzog von Kent bis zum Aufsetzen der Turmhaube am 22.06.2004 entpuppte sich die Kirche aus den Baugerüsten zu alter Schönheit. (zit. nach www.frauenkirche.de )

Das folgende Horoskop ist für den Beginn der Bombenangriffe auf Dresden berechnet :

 

                                             

                      Beginn der Bombardierung von Dresden  am 13.2.1945, 22:10

Im Horoskop für den Beginn der Bombardierung von Dresden sind sehr eindrucksvoll die Sternzeichen der Stadt Dresden innerhalb des Deutschland – Quadranten (Ebene 51,84 km – Zonen) : Waage und Wassermann als Aszendenten- und Sonnenzeichen vertreten. Mit dem zusätzlichen Eintritt von Mars in das Sternzeichen Steinbock am 14.2. (9:58 GMT) entlud sich die starke Mond - Uranus Quadratur vollständig.

 

                                      Katholische Hofkirche 

 

                                    

                                        Katholische Hofkirche  Widder – Löwe

"Die Kathedrale St. Trinitatis zu Dresden auch katholische Hofkirche  genannt ist die Kathedrale des Bistums Dresde - Meissen und ist einer der  größten Kirchenbauten Sachsens. Sie wurde unter Kurfürst Friedrich August II. durch Gaetano Chiaveri von 1739 bis 1751 im Barockstil errichtet, und  ist ein Zugeständnis an den Papst für die Übertragung der polnischen Königsktone an seinen Vater August den Starken. Das Kirchenschiff ist etwa 50 Meter lang und 20 Meter hoch. Der Kirchturm erreicht eine Höhe von 85 Metern. Die katholische Hofkirche wurde am 29.6.1751 vom Apostolischen Nuntius in Polen, Erzbischof Adalbert von Asinto der Heiligsten Dreifaltigkeit geweiht." (zit. nach :  www.wikipedia.org )

Am Tag der Einweihung stand der Mond im Sternzeichen Jungfrau.  Die Jungfrau als Gegenzeichen des Sternzeichens der katholischen Kirche Fische zeigt einerseits den evangelischen Hintergrund ihres Stifters und ist außerdem ein Hinweis auf die in der astrologischen Literatur häufig angeführte Jungfrauentsprechung Polens. 

Die Lage des Ortes im Sternzeichen Löwe steht für die Bedeutung des Gebäudes als königliche Hofkirche und weist darauf hin, daß es sich um den Typus einer Prunkkirche handelt.