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18.11.2017 : 14:56 : +0100

Brandenburger Tor

 

 

 

N-S

W-O

Zonen

Brandenburger Tor

innerhalb Deutschlands

8°07`Zwilling

24°32`Zwilling

622,08 km

Brandenburger Tor

Region Berlin

7°45` Krebs

27°50`Steinbock

  51,84 km

Brandenburger Tor

Bezirk Tiergarten

1°-1°40` Krebs

1°45`Fische

    4,32 km

Brandenburger Tor

exact Location

13°-20° Widder

20°-22° Widder

     360 m

Das Brandenburger Tor ist im Unterschied zum benachbarten Reichstagsgebäude nicht nach der Polachse (Nord-Süd) ausgerichtet, sondern nach der schräg verlaufenden West-Ost-Achse Bismarckstrasse -17.Juni - Unter den Linden, wodurch die Resonanz zwischen beiden Gebäuden stark vermindert ist.

Das Gebäude (1788-91) weist Merkmale eines frühklassizistischen Prunkbaus auf.  Trotzdem hat das Gebäude ursprünglich und  sogar noch bis zum Ende des Kalten Krieges die Aufgaben einer Tordurchfahrt erfüllt.

Der Baukörper ahmt die Form der Propyläen des Tores zur Akropolis nach. 2 x 6 Dorische Säulen mit einer Höhe von je 15 m auf beiden Seiten sind mit durch Backsteinbau geschlossenen Innenseiten verbunden. Dadurch hat man 5 Tordurchfahrten, die Mittlere etwas breiter, erhalten.

Der Vergleich mit einem romanische Rundbogen wie beim Triumphbogen (1806-36) in Paris und dessen Vorbild dem Konstantinsbogen (312-15) in Rom ist nicht gültig, da es sich bei diesen um reine Triumphbauten und nicht um Stadttore handelt. Der Kontrast der Bauform des Brandenburger Tores zu runden Bauformen ist trotzdem sehr illustrativ, denn hier zeigt sich wie wenig typisch runde Bauformen für Orte sind, die wie das Brandenburger Tor im Sternzeichen Widder liegen.

Die Proportionen des Gesamtgebäudes sind : 26 m (Höhe), 65,5 m (Breite) 11 m (Tiefe) was in der Summe 102,5 m und in der Multiplikation 18733 m entspricht.

                                           

     Merkmale und Bedeutung des Sternzeichens Widder beim Brandenburger Tor

 Stadttore hat es in allen 12 Sternzeichen gegeben, erhalten geblieben ist aber in Berlin nur ein Stadttor – das Brandenburger Tor an einem Ort mit einer doppelten Widderentsprechung. Die Sternzeichen des Ortes, in dem ein Stadttor angesiedelt ist, zeigen die besondere Bedeutung und Funktion des Ortes im Verhältnis zur Umgebung. Zentrales Thema für Stadttore ist natürlich in erster Linie ihre Funktion bei der Kontrolle und verteidigung der Stadtgrenze.

Die Sternzeichen Widder (Wachsamkeit, Agression), Skorpion (Kampfbereitschaft), Schütze (Schiesstand) und Steinbock (Bollwerk, Ausweiskontrolle, Einsatzleitung) sind bei Stadttoren von besonderer Bedeutung.

Die Waage, dass Sternzeichen des Eingangs und der Öffnung wäre sicherlich für ein Stadttor eine eher ungünstige Position, weil die Offenheit nicht der Sinn eines Stadttores sein kann – wenn man offen sein wollte bräuchte man natürlich gar kein Tor und erst recht keine Stadtmauer.

Insofern ist die Lage des Brandenburger Tores im Widder, dem Gegenzeichen der Waage als besonders typisch und symptomatisch anzusehen. Aber das Brandenburger Tor ist nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt Berlin, sondern auch ein besonderes Wahrzeichen Deutschlands.

In der Zeit des Kalten Krieges markierte es den zentralen Grenzpunkt zwischen BRD und DDR und dadurch auch zwischen den Staaten des Warschauer Paktes und der Nato.

Die Bedeutung als neben Eichenlaub und Adler wichtigstes Wahrzeichen Deutschlands wird dadurch unterstrichen, dass es auf beiden Ebenen der 360 Meterzonen im Widder, dem Sternzeichen Deutschlands liegt.

Zu den Äußeren Merkmalen des Sternzeichens Widder gehören die Quadriga, der vierspännige Streitwagen mit der Siegesgöttin Victoria , sowie die Statuen von Mars dem Gott des Krieges und von Minerva in der Rüstung und Bewaffnung einer Kriegsgöttin.

1. Quadriga

Die Quadriga zeigt die Siegesgöttin Victoria mit von 4 Pferden in vollem Galopp gezogenem Streitwagen. Sie trägt als Standarte den Reichsadler des Heiligen Römischen Reiches mit dem Balkenkreuz des Deutschen Ordens.

Victoria erscheint im Streitwagen als Kriegsgöttin mit den Emblemen der preussischen Kriegsflagge, und weist dadurch auf  das Handwerk des Sternzeichens Widder hin. Der Streitwagen steht nicht, sondern befindet sich im „Zustand“ voller Bewegung. Die beiden äußeren Pferde scheinen zu den Außenseiten auszuscheren, wodurch die Dynamik noch erhöht wird. Die „Bewegung als Zustand“ – auch dies zeigt ein grundsätzliches Moment des Sternzeichens Widder : die Impulskraft.

Die Viktoria mit der Quadriga hat hier eigentlich nicht die typische Wächterfunktion, da sie nicht stadtauswärts sondern in Richtung Innenstadt in Bewegung ist, wohl um die Siegesmeldung in die Stadt zu tragen. Dieses Merkmal weist auch auf eine Umkehrung der Wächterfunktion hin. Die Perspektive der Erbauer richtet den Fokus nicht auf die vor dem Stadttor Ankommenden, sondern auf die Innenstadt, wodurch die Stadttorfunktion des Gebäudes deutlich vermindert ist.

Im Sinne des Energieflusses hat man durch die Punktierung der Landschaft mit der Information der Siegesgöttin und mit der Ausrichtung des Streitwagens ins Stadtzentrum dadurch quasi die Siegesbotschaft nicht aus der Stadt hinausbringen wollen sondern hinein.

 

2. Mars und Minerva als Kriegsgötter

                    

  Mars als Kriegsgott (östl. Torhaus)                                        Minerva als Kriegsgöttin (westl. Torhaus)

                      

Im westlichen und östlichen Durchgang findet sich je eine Wächterfigur. Sie haben diese Funktion – ohne aber in der Wächterpose zu erscheinen. Neben dem römischen Kriegsgott Mars ist auch Minerva als Kriegsgöttin mit Lanze und Schild dargestellt.

Mars durfte hier in einem Feld der doppelten Widderentsprechung natürlich fehlen, denn nach Ihm ist der rote Planet unseres Sonnensystem, der Herrscherülanet des Sternzeichens Widder benannt, Ihm untersteht das Kriegshandwerk und die Waffen selbst.

Er ist hier als Herrscher des 360 Meterfeldes in seinem eigenen Feld in entspannter Form halb sitzend und dass Schwert in die Scheide steckend zu finden. Dieser Umstand kann als Bild der Inbesitznahme des eigenen Ortes interpretiert werden.

Zum Zuständigkeitsbereich von Minerva, der Göttin der Weisheit gehörte neben der Rolle als Schutzgöttin der Handwerker und des Gewerbes, sowie der Dichter und  Lehrer auch die Wissenschaft der Kriegsführung.

Die namentliche, bildhafte oder wie hier sogar als Skulptur zu findende Anwesenheit von Symbolen der Tierkreiszeichen oder Ihrer Zeichenherrscher an einem Ort ist immer auch eine plausibler Beleg für die Gültigkeit der berechneten astrologischen Entsprechung. Von einem

Beweis kann trotzdem nicht grundsätzlich gesprochen werden, wie das Beispiel der relativ häufigen Löweskulpturen zeigt, die an verschiedensten Markierungspunkten platziert sein können.

 


INFO Wikipedia:

 Das Brandenburger Tor wurde in den Jahren von 1788 bis 1791 auf Anweisung des Königs Friedrich Wilhem II. von Carl Gotthard Langhans (15.12.1732, Kamienna Góra, PL) errichtet und ist das wichtigste Wahrzeichen der Stadt und gleichzeitig ein nationales Symbol. Das Brandenburger Tor ist ein 26 Meter hoher, 65,5 Meter breiter und 11 Meter tiefer frühklassizistischer Natursteinbau aus Elbsandstein. Es wurde nach dem Vorbild der Propyläen zur Akropolis in Athen gestaltet. Das Tor hat fünf Durchfahrten, von denen die mittlere etwas breiter ist, und zwei Torhäuser. Es wird durch sechs je 15 Meter hohe dorische Säulen auf jeder Seite geprägt. Die Attika und die Innenseiten der Durchfahrten sind mit Reliefs bedeckt, die unter anderem Taten des Herkules darstellen. In den beiden Torhäusern stehen große Skulpturen des römischen Kriegsgottes Mars, der das Schwert in die Scheide steckt, und der Göttin Minerva mit Lanze. Die Modelle der beiden Statuen stammten von Johann Gottfried Schadow (20.5.1764, Berlin) aus dem Jahr 1792.  Zu beiden Seiten des Tores befanden sich immer Torhäuser für die militärische Wache und den Steuereinnehmer.

Das Tor wird gekrönt durch eine etwa fünf Meter hohe in Kupfer getriebene Skulptur, die ebenfalls von Schadow gefertigt wurde. Sie stellt die geflügelte Siegesgöttin Viktoria dar, die einen von vier Pferden gezogenen Wagen (Quadriga) in die Stadt hineinlenkt.

1806 wurde die Quadriga von Napoleon nach Paris verschleppt und sollte dort aufgestellt werden, doch bevor das geschah, wurde er entmachtet, und die Quadriga kehrte 1814 in Kisten verpackt nach Berlin zurück, wo sie zunächst restauriert wurde. Dabei wurde der von einem preußischen gekrönten Adler besetzte Eichenkranz am Stab der Göttin durch ein neues Machtsymbol, das von Schinkel entworfene Eiserne Kreuz, ergänzt. Der so gern zitierte Berliner „Volksmund“  soll die Quadriga nach ihrer Rückführung als Retourkutsche bezeichnet haben